Peter Pfister & Schade Pferdeartikel
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Barefoot Sattelgrößen, Maße u.a.

 
A = Sattellänge 
 
B = Sitzlänge 
 
C = Sattelblattlänge

 

 
 
Barefoot Sättel werden in Handarbeit gefertigt. Jeder Sattel ist somit ein Unikat.
Die Maßangaben sind daher nur Richtwerte und können geringfügig abweichen.

 

 
Sattelmodell 
 
 
 
A in cm 
 
B in cm 
 
C in cm 
empf. für
Konf.größe
Damen
empf. für
Konf.größe
Herren
Arizona Gr. 0
53 30 37 32-34/36 44
Arizona Gr. 1
58 35 38 36-40 44-48
Arizona Gr. 2
61 40 37 42-46 50-54
Atlanta Gr. 1
58 35 36 36-40 44-48
Atlanta Gr. 2
61 40 38 42-46 50-54
Cherokee Gr. 1
49
35 53 36-40 44-48
Cherokee Gr. 2
56 40 55 42-46 50-54
Cheyenne Gr. X0
42 28 37
104-140 104-140
Cheyenne Gr. 0
48 32 45 32-34/36 44-46
Cheyenne Gr. 1
52 36 50
36-40 46-48
Cheyenne Gr. 2
58
40 51 42-46 50-54
Lexington Gr. 1
51
34 56 36-40 46-48
Lexington Gr. 2
56 39
59 42-46 50-54
London Gr. 0
45 30 51 32-34/36 44-46
London Gr. 1
50 34 55 36-40 46-48
London Gr. 2
55 39 57 42-46 50-54
Misula/Virginia Gr. 1
59 38 34 36-40 44-48
Misula/Virginia Gr. 2
65 43 36 42-48 50-56
Nevada
57
35 46 36-44 44-52
Sevilla Gr. 1
52
34
42
36-40
44-48
Sevilla Gr. 2
58
39
49
42-46/48
50-56
 

 

Bitte beachten Sie:
Die Sattellänge (A) des Barefoots stellt die Gesamtlänge des Sattels dar. Da im hinteren Bereich der Barefoots aber kein Druck mehr herrscht, kann sich das Pferd frei bewegen. Auch wenn der Sattel im Gesamtmaß vielleicht etwas zu lang für Ihr Pferd erscheint, sollten Sie den Barefoot nach "Ihren Maßen" wählen, denn es ist wichtig, dass der Reiter in den Sattel passt und nicht etwa vorn auf dem Zwiesel sitzt und die Bewegungsmöglichkeiten des Barefoots dadurch einschränkt. Der Rücken Ihres Pferdes bleibt im hinteren Sattelbereich generell frei von Druck - der Barefoot läßt sich hinten sogar wenn Sie darin sitzen leicht anheben.


 


Weitere Unterkategorien:
Die richtige Sitzgröße
Die Sitzgröße Ihres Barefoot Sattels bezieht sich in erster Linie auf die Statur des Reiters. Die meisten Sattelhersteller beziehen sich zur Größenbestimmung lediglich auf das Gewicht des Reiters, dies halten wir aber für sehr ungenau, denn ein 1,80 m großer Reiter, der 55 kg wiegt, hat natürlich ganz andere "Körper-Ausmaße" als ein 1,60 m großer Reiter desselben Gewichts.
Daher haben wir die Sattel-Sitzgrößen den Mode - Konfektionsgrößen zugeteilt.
 
Unsere Empfehlung:
 

Größe 0: für Kinder und zierliche Erwachsene bis Konfektionsgröße 36
 
Größe 1: für Reiterinnen ab Konfektionsgröße 36 bis 38/40 und Reiter ab 44/46

Größe 2: für Reiterinnen ab Konfektionsgröße 40 und Reiter ab 48

 
Sattelmodell Nevada:

Dieses Modell hat eine Einheitsgröße für Reiterinnen mit Konfektionsgröße 36/38 - 42/44 und Reiter ab 46 bis 56

Wählen Sie im Zweifelsfall lieber eine Nummer größer. Es ist sehr wichtig, dass Sie als Reiter optimal in dem Sattel platziert sind, um zu gewährleisten, dass Sie sich darin wohlfühlen.
 
Da der Barefoot den Reiter optimiert in den Schwerpunkt des Pferdes platziert und im hinteren Rückenbereich kein starrer Baum die Bewegung beeinträchtigt, ist die Gesamtrückenlänge des Sattels für den Pferderücken unerheblich, d.h. der Sattel stört den Bewegungsablauf des hinteren Rückenbereiches nicht, im Gegensatz zu einem konventionellen, starren Sattel.
Barefoot oder Baumsattel ?

 
Nicht nur durch seine äußere Erscheinung ist ein Barefoot Sattel kaum zu verwechseln mit einem konventionellen Sattel - auch funktioniert er völlig anders, durch sein Innenleben mit VPS® System.
 
 
Unter einem Barefoot kann das Pferd losgelassen laufen, den Rücken aufwölben und er ermöglicht somit eine echte Seitneigung der Brustwirbelsäule. Das Pferd kann sich biegen ohne einem Druck im Rücken ausweichen zu müssen.
 
Der Barefoot ist der flexibelste Sattel der Welt. Damit kann er sich jederzeit allen Veränderungen des Pferderückens anpassen. Ein Pferderücken verändert sich hauptsächlich im Jahreszeitenwechsel, im Training und durch das Alter. Aber auch durch die Bewegung vorwärts-abwärts verändert der Rücken seine Form (siehe Illustration oben). Ein konventioneller Sattel kann dieser Bewegung nicht gerecht werden - er blockiert dadurch zumindest Teilbereiche der Rückenmuskulatur, ein Muskelaufbau ist nicht möglich, es kommt zu Muskelatrophien (z.B. "typische" Kuhlen links und rechts des Widerristes). Unter dem Barefoot aber kann ein Pferd loslassen, Muskulatur entspannen, sich vorwärts-abwärts bewegen, ohne Druck von oben. Dadurch lernt es sich schmerzfrei zu bewegen und das das Gehen unter einem Sattel ja doch Spaß machen kann!
 
Wir haben häufig beobachtet, dass Pferde Ihr Tempo verbessern, der Schritt wird automatisch raumgreifender. Pferde treten weiter unter, Tölt wird freiwillig angeboten... Was Reiter monatelang durch Training versucht hatten zu erreichen, bietet das Pferd unter einem Barefoot plötzlich automatisch.
 

 

   
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